50 Jahre Verbraucherzentrale Hessen e. V.
Am 27.02.1959 gründeten der Landfrauenverband Hessen-Nassau e.V., der Landfrauenverband Kurhessen e. V., der Hausfrauenverband Hessen e. V. sowie drei Einzelmitglieder, die ebenfalls Frauenverbänden angehörten, in Frankfurt die Verbraucherzentrale Hessen. Noch im selben Jahr wurden in Frankfurt, Kassel und Wiesbaden die ersten Beratungsstellen eingerichtet.
Ging es in den Anfängen noch um Fragen der Haushaltsführung und Ernährung sowie um die Anschaffung von Haushaltsgeräten, spiegeln die Themen heute die Komplexität des privaten Konsums und die Anforderungen an die individuelle Vorsorge wieder. Die Verbraucherberatung wurde zunehmend zur Rechts-, Vorsorge- und Finanzberatung.
Heute stehen den hessischen Verbrauchern acht Beratungsstellen in Frankfurt, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt, Rüsselsheim, Gießen, Fulda, Borken, Infotheken zur Selbstinformation sowie die Energieeinsparberatung in über 50 weiteren Gemeinden zur Verfügung. Ergänzend dazu können sich Verbraucher telefonisch beraten lassen. Servicenummern informieren zu jeweils aktuellen Lebensmittelskandalen. Auf der Internetseite www.verbraucher.de sind Informationen für Verbraucher kostenlos abrufbar. Auch die vierteljährlich erscheinende VerbraucherZeitung informiert kostenlos. Mit Vorträgen, Lernwerkstätten und Schulungsangeboten zu Ernährung, Internetabzocke, Altersvorsorge, Gewinnspielen und vielem mehr geht die Verbraucherzentrale in Berufsbildungswerke, Seniorentreffpunkte, Schulen und Kindergärten. Sie wirkt mit in Schiedsstellen, verbraucherpolitischen Gremien und lokalen Arbeitsgemeinschaften von Kommunalpolitikern mit Sozial- und Umweltverbänden. Mit Marktchecks und Verbraucherbefragungen werden Missstände eruiert und Forderungen an die Politik für mehr Verbraucherschutz belegt. Abmahnungen und Musterklagen des Bundesverbandes Verbraucherzentrale werden durch Fallsammlungen unterstützt.
Getragen wird die Verbraucherzentrale heute von 21 hessischen Verbänden und 82 Fördermitgliedern.
